Der Kick mit dem Klick – E-Commerce fit für das Weihnachtsgeschäft

Memmingen, 16.09.2014 (cf).

Der Kick mit dem Klick -E-Commerce fit für das Weihnachtsgeschäft

Wenn nicht jetzt, wann dann. Es ist höchste Eisenbahn, für den stationären Einzelhandel, sofern noch keine Onlinepräsenz verfügbar, auf dieser gigantischen Umsatzwelle mitzusurfen.

Online-Umsatz steigt um 22 Prozent im Vergleich zum Vorjahr 2013

Rechnerisch jeder zweite Deutsche (37 Millionen) kaufte 2013 im Internet ein

Deutschland auf Platz zwei hinter den Briten im europäischen Vergleich bei den Online-Ausgaben

Der gesamte deutsche Online-Handel steht auch in den kommenden Jahren vor einem progressiven Wachstum. Verzeichnete er 2013 mit rund 34,3 Milliarden Euro betreits ein erfolgreiches Jahr und machte damit damit 8,1 Prozent des deutschen Gesamthandelsvolumens aus. Für das bereits laufende Jahr 2014 ist ein weiteres Wachstum von rund 22 Prozent und damit ein Gesamtumsatz von 41,85 Milliarden Euro zu erwarten. Das ist ein satter Anstieg auf einen Anteil von 9,7 Prozent am gesamten Handelsvolumen. Diese ergebnisse stützen sich auf eine internationale Untersuchung im Auftrag von Deals.com (http://www.deals.com, ein Portal für kostenlose Gutscheine und Rabatte).

E-Commerce fit für das Weihnachtsgeschäft

Matthias Brandt, Media Relations Manager  von Statista, schreibt dazu:

Am 21. Oktober veröffentlichen Statista und das EHI die mittlerweile sechste Ausgabe der Studie „E-Commerce-Markt Deutschland“. Die Studie untersucht den deutschen B2C E-Commerce-Markt aus Angebotssicht anhand einer detaillierten Analyse der 1.000 größten Online-Shops nach Umsätzen in Deutschland im Jahr 2013. Dienstleistungen, Nutzungsrechte sowie Shops, welche nur digitale Güter verkaufen (z.B. Google Play), werden nicht betrachtet. Dazu passend zeigen wir in unserer Grafik heute schon die Top 10 der Onlineshops in Deutschland. Unangefochtener Platzhirsch ist weiterhin Amazon*. In Deutschland erwirtschaftete das Online-Versandhaus 2013 einen Umsatz in Höhe von rund 5,8 Milliarden Euro. Mit weitem Abstand folgen Otto (1,9 Milliarden Euro) und Zalando (702 Millionen Euro). Neu in den Top 10 sind Alternate (366,9 Millionen Euro) und H&M (303,7 Millionen Euro). Die Studie „E-Commerce-Markt Deutschland 2014″ kann hier bestellt werden.

* Der Gesamtumsatz Deutschland laut Geschäftsbericht beträgt 7,8 Mrd. Euro, enthält jedoch Service-Umsatz (insbesondere Marktplatz-Umsatz) sowie alle Exporte von amazon.de ins Ausland. Weiterhin sind die Umsätze der Shops javari.de, de.buyvip.com, audible.de und lovefilm.de (jetzt Prime Instant Video) enthalten. Der Service-Umsatz, die Exporte sowie die weiteren Online-Shops wurden aus dem Deutschlandumsatz herausgerechnet (Mathias Brandt).
Infografik: Top 10 Online-Shops in Deutschland | Statista

Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Einzelhandel, Quo vadis?

Der Einzelhandel befindet sich mal wieder in einer sehr schwierigen Phase. Auch in diesem Weihnachtsgeschäft 2014 werden einige Anbieter Federn lassen und das Feld den Mitbewerbern überlassen. Wer heute seine Hausaufgaben gemacht hat und nicht nur ein gutes Angebot, einen guten Service und eine gute Erreichbarkeit (virtuell und analog) hat, der kann als einer der großen Gewinner aus dem Weihnachtswettbewerb hervorgehen. Schließlich gibt es immer mehr Hotspots in den Innenstädten, nicht nur vom Handel, sondern auch von den Kommunen. Der Kunde verlangt es. Hier heißt es aber aufpassen. Der stationäre Handel sollte ein Auge darauf haben, dass der Kunde, der sich tatsächlich in der Fußgängerzone befindet, nicht zufällig bei einem der großen Online-Anbieter shoppt. Denn schließlich „gegessen wird zuhause“!

 

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